Dies ist eines der neun Videos aus dem Programm „In 66 Tagen zu Präsenz und Ausstrahlung“, die die Übungen im Workbook jeweils ergänzen und die normalerweise den TeilnehmerInnen vorbehalten sind, weil sie aufeinander aufbauen. Sehen Sie dieses Video also gewissermaßen als „Teaser“, um Sie neugierig zu machen. 🙂

Wir befinden uns hier genau in der Mitte des Programms, bei dem es darum geht, die eigene Präsenz von innen heraus zu stärken und letztendlich überzeugend und authentisch auf andere wirken zu lassen.

In Woche 4 haben wir uns mit dem Konzept und den Prinzipien der „Körper-Geist-Kybernetik“ beschäftigt, mit dem Vermögen also, den Geist durch ganz bewussten Körpereinsatz zu beeinflussen und umgekehrt. Zentrales Thema war hierbei eine Haltung einzunehmen, die uns in einen spontan erlebnisbereiten Grundzustand versetzt – vollkommen schmerzlos, entspannt und gleichzeitig „aufgespannt“.

In Woche 5 widme ich mich nun einem der wichtigsten Werkzeuge unseres Körpers: der Stimme. Dieses Instrument richtig bedienen zu können, setzt wiederum eine bestimmte Haltung voraus und durch gezielte körperliche Übungen kann die Stimme verändert werden und so auch der Geist. Schon Margaret Thatcher hat um die Macht einer tiefen Stimme gewusst und hat diese durch gezieltes Training um eine Oktav gesenkt. Und umgekehrt: wenn wir uns bewusst sind, etwas „Wichtiges“ zu sagen zu haben – JA ÜBERHAUPT ETWAS ZU SAGEN ZU HABEN – dann werden wir unserer Stimme auch durch reine Mentalarbeit Gewicht verleihen können. Ein Beweis dafür ist nicht nur die erlebte Praxis sondern auch wissenschaftliche Forschung, die nahelegt, dass sich sogar gesellschaftliche Strömungen in der Stimme niederschlagen. So ist die weibliche Stimme in den letzten Jahrzehnten um etwa eine Terz tiefer geworden. In den skandinavischen Ländern ist diese Entwicklung am stärksten zu beobachten. Soziologen bringen das in Zusammenhang mit der dort früher eingesetzten Emanzipation. Eine Piepsstimme ist eben nicht mehr mit dem Selbstbild einer modernen Frau in Einklang zu bringen.