Vorweg ein Wort (oder mehr):

Hier werden Sie nicht erfahren, wie Sie in kürzester Zeit tausende Follower auf Ihren Social Media Kanälen erzielen. Da habe ich – ganz deutlich gesagt – keine Ahnung. Und zwar deshalb, weil es weder meinem eigenen Ziel noch meinem Angebot entspricht. Was Sie hier erfahren ist, wie Sie die Grundlage schaffen, um genau die Kunden, Arbeitgeber, Karriere-Mentor*innen und Sparringpartner zu gewinnen, die Ihnen entsprechen. Das sind jene Personengruppen, die genau von dem profitieren können, was Sie zu bieten haben – die nichts anderes wollen, mit denen Sie sich also nicht herumstreiten müssen und durch die Sie bewusst oder unbewusst „weitergetragen“ werden. In Beziehungen würde man sagen: Mit der Art von Personal Branding, die ich meine, bekommen Sie den Partner oder die Partnerin, der/die einfach passt. Und das „EINFACH“ ist wortwörtlich gemeint.

Und diese Art von Personal Branding ist auch jene, die Sie als Führungskraft nützen müssen, um sich Ihre „Leadership Marke“ zu schaffen.

 

Damit wir vom selben sprechen: was ist überhaupt „Personal Branding“?

Um es auf das Resultat zu destillieren:

Personal Branding heißt Vertrauen schaffen.

Durch Branding  – (= Markenbildungs-) entsteht eine Marke (= Brand). Ein Produkt, ein Unternehmen oder eine Person werden dann zu einer Marke, wenn sie ein bestimmtes Versprechen (= Markenversprechen) immer wieder verlässlich einlösen: d.h. wenn Apple immer + wieder unverwechselhaftes Design mit neuesten Entwicklungen kombiniert; wenn McDonalds immer + wieder die frischesten Burger und knackigsten Pommes am schnellsten liefert; wenn Red Bull immer + wieder dasselbe „picküße“ Getränk mit sportlichen Hochleistungen in den gefährlichsten Sportarten kombiniert;… und ja, auch wenn Marcel Hirscher sich Jahr für Jahr immer + wieder selbst übertrifft und dabei gleichermaßen bescheiden bleibt; Wenn er einmal aufhören wird, Schi zu fahren, wird er wohl einer der gefragtesten Redner oder Berater, vielleicht auch Autoren werden. Denn er hat bereits hinlänglich bewiesen, wovon er dann sprechen wird.  Das bedeutet: das über die Jahre aufgebaute Vertrauen der Menschen in seine Fähigkeiten, wird ihn auch später noch tragen.

Sie sehen hier bereits zwei herausragende Worte: Immer + Wieder. Die wiederholte und jedesmal 100%ige Einlösung eines Versprechens festigt über die Zeit hinweg eine bestimmte Assoziation – und zwar eine ausschließlich positive Assoziation -, die in einem einzigen Moment ihren Ursprung nahm.

Die wiederholte und jedesmal 100%ige Einlösung eines Versprechens festigt die im ersten Moment geprägte Assoziation. Klick um zu Tweeten

Was Ihnen Personal Branding bringt

Wenn der Kunde/ die Führungskraft/ die Mentorin/ der Sparringpartner im Bezug auf Ihr Angebot/ Ihre Kompetenzen an Sie denkt, dann haben alle ein 100%iges JA im Kopf. JA, DAS IST DIE RICHTIGE PERSON FÜR DEN JOB.

JA, das ist die richtige Person für den Job.

Das klingt nach sehr langwieriger Arbeit. Nein, so ist es nicht. So war es nie. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass eine lange Zusammenarbeit mit eben jenem ersten kurzen Moment beginnt und dann so lange andauert, wie es gelingt das Versprechen dieses kurzen Momentes zu festigen.

 

Die Zusammenarbeit dauert so lange, wie es gelingt das Versprechen des ersten Momentes zu festigen. Klick um zu Tweeten

 

Dieser kurze Moment heißt: Auftritt

In jenem kurzen Moment, in dem die potentielle Kundin, der potentielle Arbeitgeber, die potentielle Sparringpartnerin Sie das erste Mal wahrnimmt und vielleicht (aber nicht zwingend) die ersten wenigen Sätze mit Ihnen wechselt, ist der Moment, in dem sich entscheidet, ob Ihre Geschichte eine gemeinsame Fortsetzung findet – und zwar unabhängig davon, ob Sie beide ganz genau zusammenpassen. Manchmal braucht es ja auch Mittelspersonen, die Sie weiterreichen, weitertragen, damit Sie letztendlich dorthin kommen, wohin Sie wollen.

Das klingt etwas banal, ist es aber nicht, weil dieser kurze Moment eine lange Vorgeschichte hat. Dieser Moment gelingt nur in Ihrem Sinne und im Sinne Ihres Markenaufbaus, wenn Sie vorher die wesentlichen Fragen EINDEUTIG für sich geklärt haben:

  1. Was will ich?
  2. Wofür stehe ich?
  3. Was macht mich aus?

Ich kann mich erinnern, dass diese Fragen extrem einfach für mich zu beantworten waren, als ich Mitte der 90er Jahre meine erste Firma eröffnete. Ich war jung, selbstbewusst und vollkommen ungebunden – ich hatte nichts zu verlieren, alles zu gewinnen. Aber je älter man wird, desto mehr steht auf dem Spiel, desto mehr Faktoren zahlen in die Gesamtrechnung ein, man ist nicht mehr „unbefleckt“ von einer Gesellschaft, die einen ständig in irgendwelche Rollen schieben will. Und irgendwann kommt dann auch der Wunsch, einfach nur man selbst zu können – komplett authentisch, ohne jemandem irgendwelche Rollen „vorspielen“ zu müssen – auch ein Trugschluss, denn wie können wir von anderen erwarten, dass sie uns als „ganze“ Person überhaupt vertragen? Wenn Steve Jobs sein ganzes breites Ego mit auf die Bühne gebracht hätte, wäre Apple wohl nie zur Kultmarke geworden!

Wenn Steve Jobs sein ganzes breites Ego mit auf die Bühne gebracht hätte, wäre Apple wohl nie zur Kultmarke geworden! Klick um zu Tweeten

 

Diese „GROSSEN 3“ zu beantworten, wird also immer schwieriger – umso mehr, als wir in einer „Alles-ist-möglich“ – Gesellschaft leben, die uns schier grenzenlose Freiheit und Auswahlmöglichkeit vorgaukelt, uns aber abgesehen vom Positiven Denken nicht recht viele Halteleinen mit auf den Weg gibt.

Diese GROSSEN 3 beantworten zu können, ist aber wesentlich –

nicht nur um den entscheidenden Moment für sich nutzen , sondern auch um in Folge das „Versprechen“ verlässlich und nachhaltig einlösen zu können.

 

Es gilt die richtigen Fragen zu stellen, um die GROSSEN 3 beantworten zu können

Wir müssen uns Fragen stellen, die es uns gestatten, uns selbst „freizulegen“ unter allen Konventionen und verfestigten Glaubenssätzen von „wie es sein muss“. Die uns wichtige Schlüsselerlebnisse wieder in Erinnerung rufen, die uns zeigen, wer wir wirklich sind und die später dann das Zeug dazu haben, die Geschichten hinter unserer Persönlichen Marke zu werden.

  1. Es geht um Fragen, die unsere persönliche Geschichte betreffen und uns daran erinnern, woher wir kommen und welchen einzigartigen Weg wir bisher gemacht haben.
  2. Es geht um Fragen, die unsere frühesten Talente und Seins-Arten freilegen, damit wir mit voller Überzeugung sagen können: das kann ich und das will ich.
  3. Und es geht um Fragen, die uns an das heranführen, was uns WIRKLICH antreibt. – Nicht an das, was uns als erstrebenswert vorgegeben wird, sondern das, was tatsächlich aus uns heraus will.

 

Erst wenn wir diese beantwortet haben, dann können wir uns mit Fragen des authentischen Ausdrucks unserer selbst beschäftigen und herausfinden, wie wir uns am besten zeigen, wie wir am erfolgreichsten kommunizieren können…

Damit der entscheidende MOMENT DES AUFTRITTS in unserem Sinne authentisch gelingt.

 

Diese Fragen gibt es nun als Kartenspiel, das Sie mit sich selbst, mit einer vertrauten Person oder sogar in der Gruppe spielen können. Und ja, ich lege es Ihnen unverholen ans Herz, es genau jetzt zu bestellen und mit der Arbeit zu beginnen. Es gibt dazu ausführliche Erklärvideos und weitere Online-Ressourcen, damit Sie die Ergebnisse auch tatsächlich in die Umsetzung bringen können.

Sie können aber auch mit diesen 5 Fragen starten – und wenn Sie Lust haben, in die Tiefe zu gehen, machen Sie weiter:

  1. Themenkreis „Ihre Geschichte“: Was ist das erste Attribut, das Ihnen in den Sinn kommt, wenn Sie an sich als Kind denken?
  2. Themenkreis „Ihr Talent/ Ihre Gabe“: Wo/ in welchem Setting/ wie/ mit wem finden Sie Inspiration?
  3. Themenkreis „Ihr Erkennungszeichen“: Welche körperlichen Merkmale (zumindest eines) unterscheiden Sie von anderen?
  4. Themenkreis „Ihr Kommunikationsstil“: Was macht für Sie erfolgreiche Kommunikation aus?
  5. Themenkreis „Ihr Grund/ Ihr Sinn/ Ihre Mission“: Was ist Ihre Mission, da, wo Sie gerade sind?

Bestellen Sie das Kartenset hier: Personal Branding Kartenset und mehr


p.s.: Sie fragen sich, warum ich gerade dieses Bild für das Kartenset „100 Fragen für Personal Branding“ gewählt habe? Weil es drei wesentliche Kernelemente von Personal Branding transportiert:

  1. es ist ein einprägsames Bild mit einem einzigartigen Erkennungszeichen – dem Farnblatt
  2. es hat eine geheimnisvolle Aura, die eine Geschichte erahnen lässt und deshalb neugierig macht; die in diesem Falle auch eine gewisse Erotik ausstrahlt (was ganz besonders anziehend macht)
  3. es vermittelt durch die farbliche Eindeutigkeit trotzdem Bestimmtheit und Kraft