Eine Weihnachtsgeschichte

Diesen Stern hat mir eine Teilnehmerin eines Charisma-Seminars geschenkt. Sie hatte für jeden aus der Gruppe einen. Sie hatte das nicht lange vorbereitet, sie war noch ohne ihn angereist. Wir befanden uns im letzten Modul einer ganzen Seminarreihe, durch die diese Gruppe ein Jahr lang verbunden war. Und nun bat ich sie, zum Abschluss den anderen noch etwas mit auf den Weg zu geben. Eine Botschaft, die sie begleiten solle auf dem weiteren Weg, den sie alleine, ohne einander gehen würden.

Die Abwehr lag spürbar in der Luft. Diese letzte Übung, forderte wirklich heraus, machte manchen auch Angst. Vor allem die Unsicherheit „Was kann ICH schon den anderen geben?“ 40 Minuten Vorbereitungszeit, Pause inklusive. Nicht lang also. Und niemand war darauf vorbereitet.

Und dann verbrachten wir die eindrücklichsten Momente des ganzen Seminars. Es wurde gelacht, es wurde gestaunt, ja, es wurde auch geweint. Wir waren miteinander in Bewegung, und wir waren mit einander ganz still. In kürzester Zeit waren diese Menschen bereit und auch fähig, das, was ihnen wichtig war, was sie bewegte, den anderen so zu vermitteln, dass die Botschaft nicht nur mit dem Kopf, sondern mit dem ganzen Körper empfangen werden konnte.

Und das passiert immer, wenn du dich ganz und gar mit dir selbst verbindest und dich gleichzeitig ganz und gar öffnest. Dann sendest du nicht nur eine Botschaft aus, sondern DU BIST SELBST DIE BOTSCHAFT.

Dann geschehen Wunder.

Lass dich ein in diese vollkommene Verbundenheit – mit dir selbst und mit anderen – und schenke dich heute selbst.

Ich wünsche dir eine wunderschöne,
charismatische Weihnacht!

Deine

Martina Gleissenebner-Teskey